Profit auf Kosten der Kleinsten und Schwächsten ist im global herrschenden Wirtschaftssystem keine Seltenheit. Umso wichtiger wird es, das diese Machenschaften jetzt durch die gesteigerte Sensibilisierung der Bevölkerung immer häufiger in den Medien auftauchen.
Auch hier zeigt sich die Marktmacht der Konsumenten. Noch vor Jahren gab es in den Medien weniger Berichte, die es in die sogenannten Leitmedien wie ZDF, PRO7 ARD und dergleichen geschafft haben. Wobei hier auch immer der Sendeplatz entscheidenden Einfluss hat. Oftmals wurden diese Nachrichten einfach nicht zur aufmerksamkeitssteigernden Sendezeit ausgestrahlt.
Gott sei Dank ist hier endlich eine gegenläufige Tendenz wahrnehmbar.
Keine der betroffenen Firmen hat bis dato ein Kommentar zu den Vorwürfen veröffentlicht. Hier bleibt es abzuwarten, was diese zukünftig unternehmen um Derartiges zu unterbinden. Es bringt meines Erachtens nichts auf diesen Firmen jetzt herumzuhacken und Sie zeitlebens an einen Pranger zustellen.
Es ist viel wichtiger jetzt genau zu beobachten, was diese Unternehmen jetzt bewerkstelligen. Gerade die Firma Paul Reinhardt AG, als weltweit grösster Baumwollhändler ausserhalb der USA, hat hier immanente Verantwortung zu tragen.
Nachdem ich mir gerade mal die Website von der Bremer Firma Otto Stadtlander angesehen habe, ist mir aufgefallen das die sogar ein Büro in Uzbekistan haben.
Auch schreiben die auf der Homepage unter Service: Von der Überwachung vom Ursprung bis zur Spinnerei.
Quasi Hanseatische Kaufmannstugenden wie Flexibilität, Ehrlichkeit und Fleiß werden in dieser Firma gelebt.
Quelle Stadtlander Website www.osta.de
Besonders ins Auge gefallen ist mit folgender Beitrag:
In den Zeiten von Shareholder Value und Managemententscheidungen, die nur bis zum nächsten Quartalsbericht Gültigkeit haben, definieren wir unternehmerischen Erfolg anders.
Die Firma sorgt halt langfristig,für nachhaltig niedrige Kosten und hohe Profite. Das Ganze dann zu Lasten der Menschen vor Ort, die wegen der geringen Einkunftsmöglichkeiten und genereller Armut Ihr Kinder zur Arbeit auf die Baumwollplantagen schicken, die
die Baumwolle für die Otto Stadlander GmbH, Bremen. produzieren. Ich möchte noch nicht mal wissen, wie die Bedingungen vor Ort sind, ob auch auf diesen Plantagen mit Pflanzenschutzmitteln und ohne Schutzausrüstungen gearbeitet werden muss
Der Qualitätsanspruch von der Firma Otto Stadtlander GmbH in Bremen ist auf jeden Fall nach den Aussagen der Internetpräsenz sehr hoch.
Die Vertretung vor Ort von dieser Baumwollfirma hat vermutlich gar nicht die Aufgabe, die Bedingungen vor Ort zu prüfen und gewisse Mindeststandards, die für jeden ehrbaren Kaufmann eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Jedenfalls ist das mein Verständnis von Verantwortung und Ehre.
Sicher kann nicht immer und überall kontrolliert werden. Aber wenn die Otto Stadtlander GmbH vom Europäischen Center für Menschenrechte angeklagt wird, Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen beizutragen, dann gehört dieser Truppe ganz gehörig auf die Finger gekloppt.
Es ist ein Unding, das derartige trotz Büro Vor Ort passiert.
Es wird immer wichtiger auch den Abnehmern dieser Firmen einen Denkzettel zu verpassen und auf KIK und Consorten einen weiten Bogen zu machen.
Immer schön auf diesen Link verweisen : ist gut für SEO Kinderarbeit | Stadtlander

Berichtet hat der Spiegel und diverse andere Medien:
Link (Spiegel Online)
Link (Thurgauer Zeitung)“
(Via Aktiv gegen Kinderarbeit.)
Quelle Stadtlander Website www.osta.de
