Jun 13

Inspiriert durch den Artikel von Kirsten Brode habe ich gestern auch einen Beitrag zum Film geschrieben um einmal auf die CSR Strategie von Puma aufmerksam zu machen.

Jetzt, nachdem ich den Film Home das erste Mal gesehen habe, sage ich gerne "großartig", ein toller Film.Darüber hinaus bin ich aber auch betrübt und die Aufrufe, nicht pessimistisch zu werden, sondern jetzt anzufangen, aufzuhören, zeichnen mir ein Fragezeichen auf die Stirn... Wie können wir das Alles aufhalten? Und ist es nicht schon zu spät?

Mein Fazit:

  • "Es geht nur gemeinsam"
  • Wer, wenn nicht WIR, Wann wenn nicht JETZT!!!
  • Ich hoffe der Film wird schnellst möglich zum Download von den Rechteinhabern freigegeben
Und meine Nachricht an PUMA:  " We are watching all of YOU"

Geschrieben von Gerrit Jessen

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Jun 12

Der heute am 5. Juni 2009, dem Weltumwelttag in 100 Ländern startende Film "Home" von Yann Arthus-Bertrand, zeigt das Gesicht der Erde wie Sie heute existiert. Der Streifen reiht sich ein in die Ökofilme, wie zum Beispiel "Eine unbequeme Wahrheit". Zu allererst werden die 88.000 MitarbeiterInnen der PPR Holdinggesellschaft, die auf den Handel mit Exclusivgütern focussiert ist, als Unterstützer dieses Films genannt.

Berühmte Namennamen wie Gucci und vor allem "fairsuchend" Puma, umkreisen den Planeten und formieren sich zu dem Wort HOME. Was mir dabei sofort ins Auge sticht, und eventuell dem geneigten Filmgucker entgeht, ist die Tatsache das PUMA den obersten Strich des letzten Buchstaben von "Home" bildet. Schön focussiert und auf jeden Fall Tiefenpsychologisch wirksam.

Ob ein System dahinter steht, den immer wieder kritisierten Arbeitgeber PUMA in einem schönen Licht zu erstrahlen, mag jeder für sich selbst beantworten. PUMA sieht sich immer wieder mit Protesten von Gewerkschaften und ArbeitnehmerInnen konfrontiert. Dazu am 14.08.2008 die Wirtschaftswoche ,also relativ aktuell.

Vielleicht hätte der Vorstand von Puma, im November 2006, das knapp einjährige Initiativprogramm doch nicht wegen der Kosten einstellen sollen. Sondern weiter an Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnen in den Zulieferbetrieben, wie es Chinalabourwatch immer wieder fordert. Chinalabourwatch will nicht alle Lieferanten von Puma "Babysitten", um zu verhindern das Insekten im Kantinenessen, bis zu 16 Arbeitsstunden am Tag, und zu Spitzenzeiten auch an Wochenenden gearbeitet wird. Als Belohnung winken dann  0,63 $ in der Stunde und ein sicherer Arbeitsplatz.

Zurück zu dem Film...wunderbare Bilder und ein kritischer Blick auf die Entwicklungen der Moderne. Überkonsum ist eines der skizzierten Probleme, vor dem wir als Menschheit stehen. Immer im Blick das der Überkonsum lediglich in der 1. Welt überhaupt möglich ist.Was ich als positiv erachte ist das hier eine Stiftung scheinbar geschaffen wird um die Teilprobleme der Welt zu kommunizieren.

Leider gibt es derzeit keine Verfügbaren Informationen dazu auf der Homepage. Es bleibt abzuwarten.
Und wir dürfen nicht vergessen das in diesem Film rund 2 jahre Arbeit stecken und er in einer weltumspannenden Uraufführung an vielen öffentlichen Plätzen vorgeführt wird. Und das geht nur mit finanzstarken Partnern. Wobei ich mir die Konzentration auf eine Seite der Kraft wünsche.

Links zum Thema Mode und Verantwortung

Filme zum Thema Nachhaltigkeit

Geschrieben von Gerrit Jessen

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